Kreiswaldbauverein Neuwied 1973 bis 2003:

Drei Jahrzehnte Arbeit für den Wald und die Waldbesitzer im Kreis Neuwied

 

 



1973    Gründungsjahr des Kreiswaldbauvereins: 9.3.1973, 15.00 Uhr, Hotel Fischer, Gierender Höhe. -  Gründungsmitglieder waren:

Hans Krewel, Hammerstein
Josef Reith, Diepenseifen,
Josef Niederee, Linz
Willibert Prangenberg, Breitscheid
Gottfried Muß, Oberscheid,
Ernst Weißenfels, Dinkelbach
Heribert Klein, Gut Burghof
Martin Burgwinkel, Unkel-Scheuren

Zum 1. Vorsitzenden wurde Herr Hans Krewel gewählt. Neben einigen Gründungsmitgliedern arbeiteten im neuen Vorstand mit:
Baron Rennenberg, Arienheller
Peter Stroh, Rees
Erich Lorscheid, St. Katharinen
Später kamen Ignaz Graf Hoensbroech, Bruchhausen, und Ludwig Klein, Orsberg, hinzu.

Privatwaldbetreuer war Herr Alfred Scheller. Er war zur dieser Zeit bereits zwei Jahrzehnte im Amt, seit 1952. Wir sind also sozusagen am Ursprung des Wachstums, angekommen. Seit 1952 erfolgte die kostenlose Beratung und Betreuung der Privatwaldbesitzer, 1973 gab es 5 „altrechtliche“ Forstzusammenschlüsse.

Die Wurzeln des forstgenossenschaftlichen Gedankens reichen im Kreis Neuwied allerdings noch weiter zurück: Bereits im April 1925 wurde erstmals eine waldbauliche Vereinigung gegründet, die aber bereits  1933 wieder aufgelöst wurde. Sie wurde betreut von dem damaligen Leiter des Fürstlich - Wied’schen Forstamtes Herrn Oberförster Meyer, dem Vater des späteren Leiters des Forstamtes Linz Herrn Kord Meyer - Suchsland.

Das Gebiet des Kreiswaldbauvereins weist sehr schwierige Strukturen auf: Es ist gekennzeichnet durch eine starke Parzellierung infolge der Realerbteilung, 17.000 Besitzer mit rd. 9.000 ha Wald gibt es kreisweit. Dabei liegt der Schwerpunkt des Kleinprivatwaldes eindeutig im Norden, im Bereich des Forstamtes Linz mit seinen waldreichen Rheintalgemeinden Unkel, Linz und Bad Hönningen.


1973    Ölkrise und Ölpreisschock: Die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen wird  ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerufen.  Der Wald als nachwachsende Energiequelle, der Wald als Kohlenstoffsenke – alles damals noch nicht gedachte Ansätze einer nachhaltigen Umweltpolitik.
Volkswirtschaftliche Verbrauchsprognosen für Rohstoffe  wurden linear extrapoliert. Von Gedanken an Recycling, geschlossenen Kreisläufen oder Energiesparmodellen war man im Alltag weit entfernt.

Erste Ansätze der Kritik am Umweltverständnis gab es erstmals auf internationaler Ebene, z.B. mit dem Club of Rome und seiner Studie zu den „Grenzen des Wachstums“ oder mit dem Buch „Der stumme Frühling“ von Rachel Carson.


1974    Landesforstgesetz: Grundlage der Arbeit im Kreiswaldbauverein  bildet das Landesforstgesetz mit der Aufnahme der Privatwaldbetreuung in § 48 und seiner Verankerung beim Forstamt. Die Betreuung erfolgt gemäß § 51 kostenfrei.
Entsprechend den Vorgaben der Beihilfebestimmungen erhält der Kreiswaldbauverein im folgenden Zuschüsse für Aufforstungen, Jungwuchspflege und Wegebau, die er an seine Mitglieder weiterleitet.

Dabei wandelt sich der Schwerpunkt der Tätigkeit des Privatwaldbetreuers:
1973  machte der Niederwald immerhin 30 % des Privatwaldes aus und im Vordergrund stand somit die Betreuung der Umwandlung der Niederwaldflächen und die Erstaufforstung.
Dieses Aufgabenfeld der Waldbegründung hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert: An die Stelle der Umwandlung tritt zunehmend die Wiederbestockung genutzter Flächen bzw. von Kalamitätsflächen, die Pflege der Jungbestände und - mit der Ausrichtung am naturnahen Waldbau verbunden - die Förderung der Naturverjüngung.

In den Jahren von 1971 bis 2002 hat sich die Waldfläche im Kreis Neuwied von 27.273 ha auf 28.322 ha gesteigert, das bedeutet eine Zunahme um ca. 1.000 ha. Mit einem  Anteil der Waldfläche am Kreisgebiet in Höhe von ca. 45 % zählt der Landkreis Neuwied zu den waldreichen Regionen Deutschlands.


1975    Es erfolgt ein Wechsel  im Vorsitz:   Herr Martin Burgwinkel aus Unkel-Scheuren wird 1. Vorsitzender.

1984    Der Privatwaldbetreuer Herr Alfred Scheller wird pensioniert; Herr Andreas Zedler übernimmt die Privatwaldbetreuung bis 1985.


1985    Herr Dieter Steinebach wird  Privatwaldbetreuer mit Sitz beim Forstamt Linz. Sein Revier umfasst den Privatwald in den  Verbandsgemeinden Unkel und Linz sowie im Asbacher Land. In den übrigen Gemeinden des Kreises geschieht die Betreuung durch den jeweiligen Revierförster.


1986    „Neuartige Waldschäden“ werden festgestellt – ein Symptom, das sich in seinen besonders spektakulären sichtbaren Auswirkungen regional eher  auf kritische Höhenlagen konzentriert. Aber auch bei uns im Kreis Neuwied sind deutlich sichtbare Veränderungen am Baumbestand zu finden.

Der letzte Waldschadensbericht 2002 fand Beachtung in der lokalen Presse mit Zitaten der beiden Forstamtsleiter Thomas Halbrock, FA Linz, und Kurt Milad, FA Dierdorf, zu ihren „Sorgenkindern“: Das sind die Buche, von der landesweit etwa die Hälfte deutlich geschädigt ist, und die Fichte, die auf Landesebene zu rd. einem Fünftel deutliche Schäden ausweist - obwohl die Luftschadstoffe in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich reduziert werden konnten.


1987    Eine erste Bodenschutzkalkung wird im Kreis durchgeführt.


1990    Der Orkan „Wiebke“ richtet auch in unserem Kreisgebiet erhebliche Schäden an. Dem folgenden  Preisverfall suchte man landesweit durch die Anlegung von Nasslagern zu begegnen; dies gelang jedoch nur teilweise und eine nachhaltige Erholung der Erzeugererlöse ist seitdem nicht wieder eingetreten - sicherlich eine Folge der sich seitdem wiederholenden Kalamitäten, aber auch der anhaltend schwachen Konjunktur.
Die Sturmwürfe bedeuteten auch für unseren Kreiswaldbauverein und den Privatwaldbetreuer eine erhebliche Kraftanstrengung, in  den Folgejahren nach Wiebke verdoppelte und verdreifachte sich in die Pflanzenbestellung sprunghaft.


1991/1994     Weitere umfangreiche Bodenschutzkalkungen werden durchgeführt. Wichtig für unseren Kleinprivatwald ist, dass  die volle Kostenübernahme durch das Land erfolgt.


1992    Ein neuer, sehr verkehrsgünstig gelegener  Holzlagerplatz wird in Kretzhaus eingerichtet und eine  Submissionsveranstaltung gemeinsam mit der Höheren Forstbehörde in Bonn organisiert.

Auf diesem Platz hat sich mittlerweile eine überregional anerkannte Verkaufsveranstaltung mit einem kontinuierlich hohen Angebot an hochwertigem Buntstammholz entwickelt. Diese Submission stellt gerade für die kleineren Privatwaldbesitzer eine  wichtige Möglichkeit dar, ihr Angebot zu bündeln und höhere Stammholzpreise zu erzielen. Das trifft besonders für die Kirsche zu – eine Baumart, die unter hiesigen Wuchsbedingungen gerade auch im Kleinprivatwald in guten Qualitäten zu finden ist, sowie für die  Eiche.
Angesichts der Zersplitterung des Kleinprivatwaldes leistet der Kreiswaldbauverein hierbei seinen Mitgliedern eine wichtige Hilfestellung bei der Erfassung des Holzes im Wald und bei der marktentsprechenden Aushaltung der Verkaufslose.

Ein Blick auf die Erlössituation belegt das Auseinanderdriften des Ertrags- / Kostenverhältnisses im betrachteten Zeitraum, unter dem die Waldbesitzer leiden:  
-    Zu Beginn Forstwirtschaftsjahr 1973 strebte der Preis beim Leitsortiment Fichte auf 300 %MZ zu, d.h. ca. 50 €; im aktuellen Forstwirtschaftsjahr erlöst der Waldbesitzer nur wenig mehr, nämlich ca. 56 €.
-    Eine Kennziffer auf der Ausgabenseite bilden die Aufwendungen für eine Waldarbeiterstunde. Sie lagen vor 30 Jahren bei ca. 10,50 DM, heute hat sich das Kostenniveau verdreifacht.

Ein Blick auf die Marktpartner unserer Waldbesitzer zeigt folgendes Bild: Der starken Zersplitterung des Angebotes stehen Konzentrationsprozesse in der Holzindustrie auch in unserem Kreis  gegenüber. Früher existierte in vielen Ortschaften ein Netz kleinerer Sägewerke, heute gibt es im Kreis Neuwied noch vier. Die Kleinmengen, die im Privatwald angeboten werden, sind kaum noch interessant für die größeren Säger, und so wird z.B. das Sortiment für Papierholz nicht mehr vom Waldbesitzer selbst, sondern nur noch von großen Selbstwerbern aufgearbeitet. Die Wertschöpfung bleibt somit nicht mehr beim Waldbesitzer.


1993    Herr Bruno Ditscheid tritt die Nachfolge von Herrn Martin Burgwinkel als 1. Vorsitzender des Kreiswaldbauverein an.-

Ab  dieser Zeit haben außer den bereits genannten Personen im Vorstand mitgearbeitet:

Dr. Gisela Born-Siebicke, 2. Vorsitzende
Josef Niederee junior
Karl-Josef Reith junior
Wilfried Eichler
Heinrich Rüddel
Bernhard Wahl
Heinz-Josef Etscheid
    Ursula Hammerstein
    Peter Stroh junior
    Peter Kräften, zugleich Geschäftsführer
    Nach dem Ausscheiden von Herrn Heinrich Rüddel folgte Michael Graf  Hoensbroech nach.
        
    Was ist erarbeitet worden in dieser Zeit? –

 Aktuell werden ca. 360 Mitglieder und ca. 7.000 ha Waldfläche betreut. Dabei wird ein reges Vereinsleben gepflegt, das viele verschiedene Veranstaltungen umfasst: Vorstandssitzungen, Jahreshauptversammlungen, Motorsägekurse, jährliche großen Lehrfahrten und insbesondere zahlreiche Waldbildungstage.  Diese werden regelmäßig mindestens drei mal jährlich veranstaltet; das ergibt über die Jahrzehnte rd. 90 Waldbildungstage.  Dabei stehen ganz überwiegend lokale Bezüge aus dem Vereinsgebiet  im Vordergrund. Eng ausgerichtet an der forstlichen Arbeitspraxis haben sie sich  zu einer wichtigen Fortbildungsveranstaltung der Waldbesitzer im Kreis entwickelt.  

Wie notwendig diese Ausbildungsaufgabe ist, unterstreichen folgende Zahlen: Bedingt durch den Strukturwandel der Landwirtschaft zwischen 1971 und 1995 haben rd. zwei Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe aufgegeben, von 2.498 im Jahr 1971 ist die Zahl  gesunken auf 844 im Jahr 1995. –

 Das heißt,

-    die Bewirtschaftung des Waldes wird  immer weiter entkoppelt von der Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Betriebes. Mit den Folgen, dass sich der Kreiswaldbauverein  weiterentwickeln muß hin zu einer echten Forstbetriebsgemeinschaft, um Hilfestellung bei der Bewirtschaftung auch kleinerer und mittlerer Waldflächen geben zu können.

-    dass der Kreiswaldbauverein sich der Aufgabe stellen muß, die nachfolgende Generation immer wieder neu für die Arbeit im  Wald zu gewinnen, wenn der Waldbesitz nicht mehr automatisch zu einem aktiven landwirtschaftlichen Betrieb gehört.


1996    Der Bau der ICE-Tasse Köln-Rhein/Main bedeutet einen erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft des Kreises. Die Baumaßnahme bringt   auch für die Waldbesitzer Folgen mit sich: Ca. 140 ha Wald (das sind ca. 59 % des Biotopverlustes) werden vom Trassenbau betroffen, davon liegen 21 ha im Privatwald.

Eine neue Dimension der Waldbewirtschaftung wird deutlich, oder um mit Dr. Bolz, dem Leiter der Zentralstelle der Forstverwaltung  in Neustadt, zu sprechen, des „Inwertsetzens“  des Waldes:
Als Folge des Flächenverbrauches wurden erhebliche Kompensationsmaßnahmen notwendig, die sich  im erheblichen Umfang auf  waldbauliche Maßnahmen abstützen: Auf ca. 700 ha findet ein Voranbau von Laubholz in Nadelforsten statt, auf ca. 46 ha werden breite gestufte Waldsäume angelegt sowie auf ca. 57 Hektar werden Flächen mit Laubwald neu aufgeforstet.


1998:     Die Geschäftsstelle des Kreiswaldbauvereines wird zum Forstamt Linz verlagert; damit verbunden ist auch ein Generationenwechsel in der Geschäftsführung:  vom langjährigen Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Herrn Peter Kräften an Herrn Dirk Hoffmann, Büroleiter beim Forstamt Linz.


2000    Nach 30 Jahren der Gültigkeit wird ein neues Landeswaldgesetz  verabschiedet. Die darin formulierten Oberziele lauten: Rückzug der Landesforstverwaltung und Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Waldbesitzer – allerdings auch mit Ansätzen einer Neubestimmung des Verhältnisses von Forstwirtschaft und Naturschutz und auch Neubegründung von Pflichten anhand eines sehr breit gefächerten Kriterienkatalogs –
Wir Waldbesitzer halten allerdings mit Stolz  besonders  die Aussage der damaligen Forstministerin Claudia Martini im Ohr: „Festzuhalten ist, dass die Forstwirtschaft gerade durch die bisher ausgeübte Bewirtschaftung den schützenswerten Zustand in Jahrzehnten, oft in Jahrhunderten herbeigeführt hat.“

Welche Anforderungen zusätzlich aufgrund von Strukturentwicklungen  in unserem Kreis Neuwied auf die Waldbesitzer hinzugekommen sind, mögen folgende Kennziffern belegen: Im betrachteten Zeitraum sind zahlreiche Neubaugebiete ausgewiesen worden und die Bevölkerung hat um ein Viertel zugenommen. Für zahlreiche Gemeinden sind die Einnahmen aus dem  Fremdenverkehr weiterhin ein wichtiges Standbein.  
Dabei sind  unsere Waldgebiete sind zum bevorzugten Naherholungsgebiet geworden mit allen Konsequenzen, die durch den Erholungsdruck auf Wald und Wild entstehen.


2001:    PEFC – Zertifizierung: Im Jahr 2000 geschaffen als Gegenentwurf der Waldbesitzer zur Zertifizierung nach FSC. Der Landeswald Rheinland-Pfalz wird nach PEFC zertifiziert. Der Kreiswaldbauverein hat sich entschlossen, durch die Übernahme der Kosten in der Anfangsphase die Verbreitung des Zertifikates zu fördern. Dieses Angebot wird auch von unseren Mitgliedern  zunehmend in Anspruch genommen; rd. 1.000 ha sind bisher zertifiziert.  Es bleibt abzuwarten, in wieweit die Zertifizierung beim Kampf um Marktanteile eine Rolle spielen wird – zum Wohl der Waldbesitzer in Form höherer Erzeugerpreise oder zur Ausdehnung der Marktmacht der beteiligten Konzerne und Umweltorganisationen.


2002    Frau Ingrid Wissen vom Forstamt Linz übernimmt die Geschäftsführung des Kreiswaldbauvereins.


2003    30 Jahre Kreiswaldbauverein:

Der neue Vorstand wird gewählt:
1.    Vorsitzender Bruno Ditscheid
2.    Vorsitzende Dr. Gisela Born-Siebicke
Beisitzer:
Winfried Bellinghausen
Wilfried Eichler
Heinz-Josef Etscheid
Ursula Hammerstein
Hartmut Hennig
Michael Graf Hoensbroech
Erich Lorscheid
Willibert Prangenberg
Bernhard Wahl

2004        Forstamtsstrukturreform – „Nichts bleibt, wie es ist“ sagt der Rheinländer mit stoischem Gemüt. Der Standort des neuen kreisweiten Forstamtes wird in Dierdorf sein – sicherlich für die zahlreichen Privatwaldbesitzer in den nördlichen Verbandsgemeinden ein weiter Weg. Für den Kreiswaldbauverein gilt es nun, die Strukturveränderungen in der Landesforstverwaltung offensiv zu nutzen, die Betreuung der privaten Waldbesitzer in schwieriger Zeit noch zu verbessern.


26.2.2004 Herr FOR Uwe Hoffmann wird als Leiter des neuen kreisweiten Forstamtes Dierdorf eingeführt. Dessen Fläche umfasst nunmehr eine Gesamtwaldfläche von ca. 24.000 ha. Das Privatwaldbetreuungsrevier bleibt in der bisherigen Form erhalten.



Zukunft:     Die Aufgaben des Kreiswaldbauvereins im nächsten Jahrzehnt

-    Ein verlässlicher Sachwalter für den Privatwald im Kreis Neuwied zu bleiben: Die privaten Waldbesitzer werden von einer Vielzahl politischer Entscheidungen in Kreis und auf kommunaler Ebene betroffen. Hier gilt es, deren Belange  mit Augenmaß und Fachkompetenz zu vertreten.
Der Wald prägt die Landschaft des Kreises Neuwied, ist wichtiger Faktor im Naturhaushalt und leistet einen Beitrag zur wirtschaftlichen Wertschöpfung. Die Privatwaldbesitzer wollen ihren Teil dazu beitragen, dass dies auch in Zukunft so sein wird.

-    Den Kreiswaldbauverein weiterzuentwickeln zu einem Dienstleistungspartner der Privatwaldbesitzer: Hilfestellung zur nachhaltigen Bewirtschaftung ihres Waldes und zur Marktorientierung des Holzangebotes sind die Aufgaben der Zukunft bei der Betreuung  des Kleinprivatwaldes.
Mit der Einrichtung eines eigenen Maschinenparkes hat der Kreiswaldbauverein hier in den letzten Jahren einen wichtigen neuen Schritt nach vorn getan: Den Mitgliedern stehen Splittersuchgerät, Holzspalter, Hochentastungssägen und Schälgerät künftig zur Verfügung.


30 Jahre im Leben eines Baumes – die Phase der ersten wirtschaftlichen Erträge beginnt und die Jahre des zunehmenden jährlichen Volumenzuwachses liegen noch vor  ihm  -  wir hoffen und wünschen, diese Entwicklung auch auf den  Kreiswaldbauverein Neuwied übertragen zu können:


Auch unsere Waldbesitzer brauchen Erträge und Zuwächse als Zukunftsperspektive!

Vorstand 2014